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PREDIGT DER KATEGORIE
16. Perikopen-Predigten
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Wahre Solidarität
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Autor:
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Sorg, Theo
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Jahr:
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1975
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Bibelstelle:
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Matthäus / 3,13-17
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Schlagwort
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REIHE-1 Sonntag,-1.n.Epiphanias Taufe Erniedrigung Erhöhung Gottes_Sohn
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Predigtreihe
"Dein Wort, Herr, nicht vergehet" Herausgeber: Konrad Eißler und Theo Sorg
Predigttext: Matthäus 3, 13-17 REIHE I
Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf wohl, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt also geschehen, denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er's ihm zu. Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herab fahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.
Liebe Gemeinde!
Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht aufgerufen werden, uns mit irgend jemand oder mit irgend etwas solidarisch zu erklären. Solidarisch mit denen, die Hunger leiden. Solidarisch mit denen, die in totalitären Staaten leben. Mit denen, die wegen ihrer Hautfarbe unterdrückt werden. Mit denen, die angeblich unmenschliche Haftbedingungen zu ertragen haben. Mit den Ausge- wiesenen aus Chile, mit den palästinensischen Flüchtlingen, mit dem Staat Israel. Mit wem oder was sollen wir nicht solidarisch seinl Mit wem oder was sollen wir uns nicht solidarisieren! Da gibt man dann etwas ab aus seinem Oberfluss für eine caritative Aktion, leistet vielleicht eine Unterschrift unter eine Resolution - und man ist solidarisch.
So einfach ist das heute, liebe Gemeinde, so einfach. Es kostet uns nicht viel, und es verpflichtet uns zu nichts, wenn wir bei einer der ungezählten Solidaritätserklärungen mitmachen. Uns geht dabei nichts ab, wir werden dadurch nicht ärmer, wir haben immer noch, was wir brauchen. Es ist ja so unsagbar billig geworden, sich mit jemandem zu solidarisieren. Weil es aber so billig
und so alltäglich geworden ist, darum bringen die vielen Erklärungen angeblicher Solidarität nichts ein. Sie führen zu nichts und sie ändern nichts. Sie ändern deshalb nichts, weil es meist bei verbalen Kraftakten bleibt.
Weil das Reden von der Solidarität so wenig gedeckt ist von solidarischem Handeln. Denn wo man mit einem andern echt solidarisch werden will, da muss man loslassen können, aufgeben können, verzichten können. Verzichten auf angestammte Rechte und Privilegien. Auch verzichten auf seine Freiheit und seinen Wohl-
stand. Da muss man bereit sein zu wirklichen Opfern, am Ende zum Opfer seiner selbst, vielleicht sogar zum Opfer seines eigenen Lebens. Wer dazu nicht bereit ist, sollte besser nicht so laut von Solidarität reden.
Was echte Solidarität ist, die aus dem Einsatz und Opfer des Eigenen geboren ist, das können wir sehen und lernen an dem, was Gott in Jesus Christus für uns getan hat.
"Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe" - so beginnt unser Text. Damit ist die zweite Stufe der Aktion Gottes gekennzeichnet, in der er sich mit uns nicht nur solidarisch erklärt, sondern solidarisch gemacht hat. Im Stall und in der Krippe hat Gottes Aktion begonnen. Dort hat Jesus sich eingereiht in das Schicksal der Menschen, in die Armut der Menschen, in die Ungeborgenheit der Menschen. "Gott ward Mensch dir, Mensch, zugute; Gottes Kind, das verbindt sich mit unserm Blute." Und nun geht dieser Weg weiter. Mit der Taufe Jesu wird eine neue Station erreicht auf dem Weg Gottes zu uns Menschen und mit uns Menschen.
In dem alten Christuslied aus Philipper 2 ist der irdische Weg Jesu mit unnachahmlich eindrucksvollen Worten beschrieben. Die beiden Spitzensätze dieses Liedes, der Satz, der tief nach unten weist, und der andere, der steil nach oben zeigt, sind in unserem heutigen Text abgebildet. Diese beiden Sätze will ich nun von unserem Text her zu erklären suchen.
1. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode
"Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes.". Zu welcher Zeit? Unmittelbar vor dem Bericht über die Taufe Jesu wird in den Evangelien erzählt, wie der Täufer Johannes am Jordan seine Bußpredigt hielt und den Menschen das Zorngericht Gottes an- drohte: "Wer hat denn euch gewiesen, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet?" Menschen unter Gottes Zorn! Menschen unter dem Gericht Gottes!
Zorn Gottes - dieses Wort meint in der Bibel nicht die Affekthandlung, die wir gewöhnlich darunter verstehen. Wenn die Bibel von Gottes Zorn redet, dann sagt sie damit aus, dass Gott sein Angesicht von uns abgewandt hat. Menschen unter Gottes Zorn, das sind Menschen, von denen Gott sich abzuwenden im Begriff ist, weil sie sich fortgesetzt von ihm abwenden, nicht nach ihm fra- gen, sein Wort missachten, seine Gebote mit Füßen treten, seine Ordnungen umstürzen, weil sie sich selbst zu Göttern machen und ihre eigenen Werke vergötzen. Menschen unter Gottes Zorn.
"Zu der Zeit kam Jesus." Er kommt zu den Menschen, die unter Gottes Zorn stehen, die in der Gottesferne leben, die sich im Irrgarten ihrer eigenen Wünsche und Sehnsüchte hoffnungslos verlaufen und verloren haben. Zu denen, die keinen Weg mehr kennen und kein Ziel mehr sehen. Er kommt zu solchen, die keinen Sinn mehr finden in ihrem Dasein, wie auch zu den andern, die mit frechem Spott und überheblicher Sicherheit sich über alles Göttliche und Geistliche hinwegsetzen, weil sie sich emanzipiert fühlen und Gott nicht mehr zu brauchen meinen.
"Zu der Zeit kam Jesus." Dieses Kommen Jesu hat exemplarische Bedeutung. Er kommt auch noch heute, Er kommt zu uns, die wir in dieser Zeit etwas von dem abgewandten Angesicht Gottes zu spüren beginnen, wenn wir nur aufmerksam auf die Stimmen der Buß-Prediger unserer Tage hören, auf die Naturwissenschaftler, auf die Kybernetiker, auf die Futurologen, die uns Erschreckendes anzusagen haben überkommende Katastrophen der Natur, wenn wir uns nicht noch rechtzeitig zur Besinnung rufen lassen.
"Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan." Ob wir wohl noch Ohren haben, liebe Gemeinde, die unerhörte Anstößigkeit dieses Satzes aufzunehmen? Jesus kommt - dieser Satz schlägt der ganzen Religionsgeschichte ins Gesicht. Dieser Satz läutet zugleich die christliche Missionsgeschichte ein. Nicht die Menschen kommen zur Gottheit aus eigenem Antrieb oder aufgrund eigener Anstrengung. Nein, Gott kommt zu uns. Der Gottessohn, den die Engel als den Christus, als den Heiland und Herrn der Welt proklamiert haben, der macht sich auf den Weg in die Wüste am Jordan. Er hält sich nicht heraus aus dem Schmutz dieser Welt. Er lässt sich taufen und taucht damit hinein in unsere Schuld. Denn die Taufe des Johannes war eine Bußtaufe, die den Menschen ihre Sünden abnahm und sie der Vergebung gewiss machte,
So ist Jesus. "Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode." Nicht genug, dass er Mensch wurde und die Armut der Menschen auf sich nahm. Er stellt sich auch noch unter unsere Schuld. Indem Jesus sich durch Johannes taufen lässt, geht er hinein in das Meer menschlicher Schuld. Bis dahinein wird er solidarisch mit uns. Hier fängt das an, was Paulus einmal so beschrieben hat: "Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt." Ja, er taucht ein in das Meer der Schuld und erfüllt so die ganze Gerechtigkeit. Er wird das Lamm Gottes, das der Welt Sünde wegträgt. Die Spur, in die Jesus hier eingeschwenkt ist, wird ihn ans Kreuz führen, uns zugute. Er wird zerbrechen an der Sünde der Menschheit. Ihn kostet es das Leben - und wir gewinnen es. So wird er mit uns solidarisch: Deine Last ist meine Last, sagt er, und nimmt sie uns ab. Deine Einsamkeit ist meine Einsamkeit, und er steht sie mit uns durch. Deine Lebensrätsel sind auch die meinen, und er hilft uns tragen. Deine Todesangst ist meine Angst, und er erleidet sie mit uns.
Das ist Solidarität, liebe Gemeinde, so wie Gott sie versteht. So wie er sie übt. Also keine leere Versprechung. Keine billige Vertröstung. Keine plumpe Anpassung. Kein rascher Loskauf. Nein, wenn Jesus solidarisch mit uns wird, dann gibt er sich selber dran. Dann tritt er den Opfergang an, der am Kreuz enden wird.
Gestern, als ich die Zeitung las, ist mir schlagartig der Unterschied zwischen unserer menschlichen Solidarität und der Solidarität Gottes an einem kleinen Beispiel deutlich geworden. Die "Stuttgarter Zeitung" berichtete von einer dramatischen Rettungsaktion, die sich Freitagnacht bei der König-Karls-Brücke am Neckarufer abgespielt hat. Ein 47jähriger Mann war mitten in der Nacht in den Neckar gesprungen, um vor seinen Kameraden seinen Mut zu beweisen. Auf seine verzweifelten Hilferufe hin hielt ihm ein Mann, der gerade in der Nähe war, eine Stange ins Wasser, an der er sich eine Weile festhalten konnte. In dem Augenblick, als den Erschöpften und völlig Unterkühlten dann die Kräfte verließen und er bewusstlos wieder ins Wasser zurücksank, hielt ein zufällig vorbeikommender Autofahrer seinen Wagen an, überblickte rasch die Lage, riss sich die Kleider vom leib, sprang ins eiskalte Wasser und zog unter Einsatz seines Lebens den Ertrinkenden aus den Fluten.
So ist Jesus nicht nur in das Heer der Sünder eingetreten, sondern in das Meer der Sünde eingetaucht, um uns Ertrinkende zu retten. Er hat nicht vom Ufer aus eine Stange ins Wasser gehalten. Er hat sein Leben riskiert und das Äußerste gewagt. Nun darf ich mir sagen lassen, dass durch seine Taufe ein Licht auf mein Getauftsein fällt. Dass auch auf meiner Taufe als kleines Kind eine große Verheißung liegt, wenn ich das nur im Glauben annehme:
Meine Schuld darf mich nicht drücken, denn du hast meine Last
all auf deinem Rücken. "Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode." Dieser Satz zeigt tief nach unten. Er weist auf Karfreitag.
Aber der Weg Jesu verlief nie einspurig. Er hat zwei Spuren. So wie bei der Eisenbahn zwei Geleise immer parallel laufen, so laufen im Weg Jesu zwei Spuren nebeneinander, die Niedrigkeitsspur und die Herrlichkeitsspur.
2. Darum hat ihn auch Gott erhöht
Diese Spur verläuft neben der ersten. Sie weist steil in die Höhe. So wie die Niedrigkeitsspur im Karfreitag ihr Ziel hat, führt die Herrlichkeitsspur über Ostern und Himmelfahrt zur Wiederkunft Christi.
Wir stehen heute in Theologie und Kirche in einer großen Gefahr. In der Gefahr, dass wir bei Jesus nur noch die irdische und menschliche Seite sehen und betonen, und die Seite des Göttlichen uns zu entschwinden droht. Diese beiden Seiten aber gehören untrennbar zusammen. Sie dürfen nicht auseinander gerissen werden. Wer in Jesus nur einen Menschen sehen möchte, einen vorbildhaften, nachahmenswerten, sich selbst opfernden Menschen, den Typ des "Menschen für andere", der sieht nicht den Jesus des Neuen Testaments, sondern nur einen Teil von ihm. Der jagt letztlich einer Idealgestalt nach, die durch das Zeugnis des Neuen Testa- ments nicht gedeckt ist.
In unserem Text korrespondieren zwei Vorgänge. Dem Eintauchen Jesu in das Wasser des Jordans entspricht die Mitteilung, dass sich über ihm der Himmel aufgetan hat. Der offene Himmel, das ist wiederum ein biblisches Bild, das wir erklären müssen. Es zeigt uns an, dass Gott ganz nahe ist. Dass er nicht stumm bleibt, sondern redet. Und nun fasse es, wer kann: Über den Menschen, die unter Gottes Zorn stehen, geht der Himmel auf, weil Jesus in ihre Mitte getreten ist. Das abgewandte Antlitz Gottes kehrt sich uns wieder zu - durch Jesus Christus, unsern Herrn. So ist das und so bleibt das, damals, heute, und immer.
Liebe Gemeinde: Wo Jesus Christus ist, da ist der Himmel offen. Da ist Gott uns nahe. Da spricht er mit uns. Da verstößt er nicht länger, sondern kehrt sich uns in Gnade und Barmherzigkeit zu. Nicht unseretwegen. Ganz gewiss nicht. Sondern nur wegen Jesus. Gott sieht seinen Sohn an - und sagt dann zu uns ja.
"Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe." Die Evangelien nehmen hier eine alte Würdebezeichnung auf und übertragen sie auf Jesus. Er ist der Sohn, der an Gottes Statt und in Gottes Vollmacht handelt. Er ist der, dessen Händen Gott das Rettungswerk für die Menschheit anvertraut hat. Weil er der Sohn ist- und damit mehr als ein Mensch - kann er in Vollmacht von Sünden befreien und aus Gottes Gericht retten. Hier in der Taufe empfängt der irdische Jesus das Siegel seiner göttlichen Vollmacht. Hier erfährt er das Ziel seiner Sendung.
"Darum hat ihn auch Gott erhöht." Als der Erhöhte ist er gegenwärtig und begleitet uns, wo wir gehen und stehen, bei allem, was wir in seinem Namen tun. Als der Erhöhte breitet er sein Wort auf allen Kontinenten dieser Erde aus und tut als Gottes Gesandter das Werk der Mission. Als der Erhöhte ruft und sammelt er seine Gemeinde über alle menschlichen Grenzen hinweg. So sind in Jesus Christus die bei den Linien zusammengefasst, die Gott benützt, um uns zu retten, um seine Gemeinde zu sammeln, um sein Reich zu bauen.
"Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, darum hat Gott auch ihn erhöht."
Eine kleine Bemerkung zum Schluss. Eine Bemerkung, die auf uns als Einzelne zielt. Unser Text berichtet, dass der Täufer, als Jesus zu ihm kam und die Taufe begehrte, tief erschrocken war und fast abwehrend stammelte: "Du kommst zu mir?" Du - zu mir? Du, der Große - zu mir, dem Kleinen? Du, der Reine - zu mir, dem Sünder? Du, der Herr - zu mir, dem Knecht? Du - zu mir? Ich denke, dass es bei Johannes über dem Erschrecken dann zum Staunen kam. Ja, man kann eigentlich nur staunen über das, was hier geschah. Und ich möchte für mich gerne bei der Erkenntnis stehenbleiben, die Calvin einmal ausgesprochen hat: "Der wandelt recht im Worte Gottes, der nicht aufhört zu staunen." Du - zu mir? Das kann man auch staunend sagen. Und vom Staunen ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Danken.
Man kann schließlich auch aus dankerfülltem Herzen sprechen: Du - zu mir! Wenn Jesus zu mir kommt, dann bin ich ja nicht mehr allein. Dann muss ich nicht allein in das neue Jahr mit seinen vielen Rätseln und Dunkelheiten hineingehen. Dann muss ich nicht allein meine Schwierigkeiten meistern. Dann muss ich nicht allein mit mir selber fertig werden. Dann muss ich nicht allein meine Krankheit tragen. Dann muss ich nicht allein meinen Lebensabend verbringen. Du - zu mir! Staunend und dankbar möchte ich das fest- halten, das ganze Jahr hindurch, mein leben lang, und es ist mein Wunsch und meine Bitte, dass wir alle miteinander das festhalten können, solange uns Gott Zeit zum Leben gibt: Du - zu mir! Amen.
Gehalten am 5. Januar 1975 in der Leonhardskirche in Stuttgart und am 6. Januar 1975 (Erscheinungsfest) in der Stadtkirche in Freudenstadt.
D. Theo Sorg, Landesbischof i.R.
Eugenstr. 21
72760 Ostfildern-Kemnat
Telefon: 0711-4587154
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